BWL B – Bilanzen & PW/OR BWL B – Bilanzen & PW/OR Thu, 23-Nov-2017 :: 08:36
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Organisatorisches

Hintergrund des Kurses:

Ziel ist das Bestehen der Prüfungsklausur in "BWL B – Bilanzen & Produktionswirtschaft / Operations Research".
Dem Zusammenschluß der Gruppe ging der folgende Thread beim Studentenportal
UniHelp voraus; wen die Einzelheiten interessieren:
http://www.unihelp.de/posts.php?msg=welcome&threadid=105927&boardid=151&fachselect=1040

Treffpunkt

Otto-von-Guericke Universität
Gebäude 22A, Raum 218 (bereits verbindlich reserviert)
Jeden Freitag von 09-11 Uhr.

Weitere Ankündigungen

Thu, 01-Jun-2006
Aufgrund der Ferien in dieser Woche fällt die Veranstaltung am morgigen Freitag aus.

Wed, 24-May-2006
Da sich die Mehrzahl der Teilnehmer entsprechend geäußert hat, wird das Treffen an diesem Freitag nicht stattfinden.

Mon, 22-May-2006
Wegen Christi Himmelfahrt am kommenden Donnerstag besteht die Überlegung, das Treffen an diesem Freitag ausfallen zu lassen.
Wer im Forum bereits angemeldet ist, kann an der Abstimmung teilnehmen. Die Mehrheit entscheidet, auch Deine Stimme zählt! :-)

Fri, 05-May-2006
Unter http://woodymc.ath.cx/forum/ steht der Gruppe ab sofort ein Forum mit einem eigenen BWL B-Board zur Verfügung.

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Teilnehmer

aphex_twin (WIF)
bjbrown (BWIM)
janina_berlin (BWIM)
luvly (BWIM)
masi (VWL)
schnippi (LB)
schnuffi (MAN)
woody-mc (WIF)

Weitere Teilnehmer sind gern willkommen – die Teilnahme ist selbstverständlich kostenfrei.
Also entweder einfach vorbeikommen oder bei Fragen ein Posting im ursprünglichen UniHelp-Thread absetzen. Einer von uns wird dort schon antworten... ;-)

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Inhalte / Schwerpunkte


Bilanzen

  • Grundlagen der Bilanzierung

  • Bilanztheorien & -auffassungen

  • Bilanzierungsgrundsätze

  • Bilanzgliederung

  • Ansatz- & Bewertungsentscheidungen

  • Bilanzpositionen

  • Gewinn- & Verlustrechnung


Produktionswirtschaft / Operations Research

  • Lineare Optimierung

  • Branch & Bound

  • Heuristisches Verfahren

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Materialien


Bilanzen

Übungsblätter:

01  02  03  04  05  06  07  08  09  10 
Großübung 1 
Das unsinnigerweise für die Übungsblätter vergebene Kennwort lautet "Viva-account" (Groß- & Kleinschreibung beachten).

Prüfungsklausuren:

SS 05  SS 04  WS 04 

Sonstiges:

Literatur-Liste  HGB  EStG 

Ein komplettes Bundle aller Materialien zu Bilanzen ist hier als RAR-Archiv und als ZIP-Archiv erhältlich.

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Zusammenkünfte

28-Apr-2006  05-May-2006  12-May-2006  19-May-2006 



Fri, 28-Apr-2006

Themen

Kursgestaltung, Schwerpunkte und Methodik

Ergebnisse

Schwerpunkt wird zunächst das Fach "Bilanzen" sein. Bearbeitet werden vorrangig die Aufgaben aus den Tutorien der vergangenen Semester, da die Lösungen dazu größtenteils vorhanden sind. Auch die Aufgaben aus den Prüfungsklausuren kommen in Betracht, jedoch suchen wir dazu noch korrekturwillige Tutoren. Weiterhin existiert ein Übungsbuch von Coenenberg zum Thema Bilanzen, welchem verstärkt Aufgaben entnommen werden sollen (diesem Buch entspringen die meisten der von Fr. Dr. Chwolka in der Prüfung gestellten Aufgaben).



Fri, 05-May-2006

Themen

Übungsblatt 2:   Bilanzbegriff & -ausprägungen, Größenklassen von Unternehmen, Ausschüttungsbemessungsfunktion und Entscheidungen zur Ausschüttungsstrategie

Ergebnisse

Ausprägungen des Bilanzbegriffs:
  • im engeren Sinne
    Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva, Soll, nichtmonetäre Besitztümer) und Kapital (Passiva, Haben, monetäre Besitztümer)

  • im weiteren Sinne
    Jahresabschluß, bestehend aus Bilanz, Gewinn- & Verlustrechnung und Lagebericht
    (Die Bestandteile sind abhängig von der Gesellschaftsform.)

  • im weitesten Sinne
    Klassifizierung nach:
    • Rechtsnorm:   Handels- / Steuerbilanz
    • Rechtsform:   Einzelunternehmen, Personen- / Kapitalgesellschaften, Genossenschaften
    • Zahl der Unternehmen:   Einzel- / Konzernbilanz
    • Bilanzierungsanlaß:   ordentliche Bilanz, Gründungs- / Konkursbilanz
    • Empfänger:   interne Bilanz (z.B. Unternehmensführung) oder externe Bilanz (z.B. Investoren, Gläubiger, Öffentlichkeit)
    • Informationsziel:   Erfolgs-, Vermögens- oder Liquiditätsbilanz
    • Gewinnbegriff:   Nominal-, Real-, Substanzwert

Größenklassen von Unternehmen:

 
I
(klein)
Umsatzerlös:
Bilanzierungssumme
Anzahl der Arbeitnehmer:
≤ 8,03 Mio. €
≤ 4,015 Mio. €
≤ 50
II
(mittel)
Umsatzerlös:
Bilanzierungssumme
Anzahl der Arbeitnehmer:
> 8,03 Mio. €, ≤ 32,12 Mio. €
> 4,015 Mio. €, ≤ 16,06 Mio. €
> 50, ≤ 250
III
(groß)
Umsatzerlös:
Bilanzierungssumme
Anzahl der Arbeitnehmer:



> 32,12 Mio. €
> 16,06 Mio. €
> 250

oder, falls es sich um einen organisierten Markt im Sinne
des Wertpapierhandelsgesetzes (§2, Abs. 5) handelt
 


Ausschüttungsbemessungsfunktion:


Beispielhafte periodenbezogene Umsätze

  • Interessenkonflikt:
    Eigenkapitalgeber (interessiert an hohem Eigenkapital)   ⇔   Fremdkapitalgeber (interessiert an hoher Ausschüttung)

  • Periodische Ausschüttung
    Ausschüttung erfolgt zu einer jeden Periode. Der ausgeschüttete Betrag (Dividende) ist die Summe der seit der letzten Ausschüttung angehäuften Gewinne – die eventuell auftretenden Zufallsabhängigkeiten werden den entsprechenden Perioden zugeordnet.

    Im unserem Beispiel:
    Dividende = 125 + ( 0,4 · max{ 205-320; 0} ) + ( 0,6 · max{ 410-320; 0} ) = 179   ⇒ günstiger für Fremdkapitalgeber

  • Kumulierte Ausschüttung
    Ausschüttung erfolgt zu einem einzigen festen Zeitpunkt. Der ausgeschüttete Betrag (Dividende) ist die Summe aller angehäuften Gewinne – die eventuell auftretenden Zufallsabhängigkeiten werden dem gesamten Zeitraum zugeordnet.

    Im unserem Beispiel:
    Dividende = ( 0,4 · max{ 125+205-320; 0} ) + ( 0,6 · max{ 125+410-320; 0} ) = 133   ⇒ günstiger für Eigenkapitalgeber



Fri, 12-May-2006

Themen

Übungsblätter 3 & 4:   Aufstellungskonzepte, statische Bilanztheorie, Beispiel einer zusammengefassten Bilanz über mehrere Perioden

Ergebnisse

Statische Bilanztheorie:
  • Vermögen des Kaufmanns wird jährlich ermittelt
  • Vermögensbilanz dient der Gewinnermittlung ("Ermittlung von Vermögenszuwachs")
  • Kernsatz: "Wer Gewinn richtig ermitteln will, muss das Vermögen richtig ermitteln."

Aufstellungskonzepte:
  • zerschlagungsstatische Konzeption (führt zu systematischer Unterbewertung und wird i.d.R. nicht angewendet)
    Bewertungsansatz:   Annahme, dass das Unternehmen zum Periodenende Konkurs anmeldet
    Zweck:   Befriedigung der Ansprüche von Gläubigern

  • fortführungsstatische Konzeption (gängige Anwendung, da praxisnahe Bewertung)
    Bewertungsansatz:   voraussichtlicher Weiterbestand des Unternehmens in der Folgeperiode
    Zweck:   Ermittlung des individuellen Kaufmannsvermögens (im Sinne der statischen Bilanztheorie)

Beispiel einer zusammengefassten Bilanz über mehrere Perioden:   (aus Übungsblatt 4, Aufgabe 2a )
  • nach zerschlagungsstatischer Konzeption

    Gewinn- & Verlustrechnung (GuV) nach §275 HGB:


      2001 2002 2003 2004 2005
    Umsatzerlöse 210 T€ 210 T€ 210 T€ 210 T€ 210 T€
    Aufwendungen 160 T€ 160 T€ 160 T€ 160 T€ 160 T€
    Abschreibungen 200 T€ 0 0 0 0
    Σ -150 T€
    (Verlust)
    50 T€
    (Gewinn)
    50 T€
    (Gewinn)
    50 T€
    (Gewinn)
    50 T€
    (Gewinn)
      Zusammengefasste Bilanz:
    (ACHTUNG, entspricht der Übersichtlichkeit wegen NICHT der üblichen Kontenform!)

      2001 2002 2003 2004 2005
    Grundstücke 150 T€ 150 T€ 150 T€ 150 T€ 150 T€
    Software 200-200 T€ 0 0 0 0
    Kasse 210-160 T€ 100 T€ 150 T€ 200 T€ 200 T€
    Σ Aktiva 150+0+50 T€ 250 T€ 300 T€ 350 T€ 350 T€
    Kapital 50 T€ 50 T€ 50 T€ 50 T€ 50 T€
    Verlust 150 T€ 150-50 T€ 100-50 T€ 50-50 T€ 0
    Verbindlichkeiten 100+200 T€ 300 T€ 300 T€ 300 T€ 300 T€
    Σ Passiva 200 T€ 250 T€ 300 T€ 350 T€ 350 T€


  • nach fortführungsstatischer Konzeption

    Gewinn- & Verlustrechnung (GuV) nach §275 HGB:


      2001 2002 2003 2004 2005
    Umsatzerlöse 210 T€ 210 T€ 210 T€ 210 T€ 210 T€
    Aufwendungen 160 T€ 160 T€ 160 T€ 160 T€ 160 T€
    Abschreibungen 40 T€ 40 T€ 40 T€ 40 T€ 40 T€
    Σ 10 T€
    (Gewinn)
    10 T€
    (Gewinn)
    10 T€
    (Gewinn)
    10 T€
    (Gewinn)
    10 T€
    (Gewinn)
      Zusammengefasste Bilanz:
    (ACHTUNG, entspricht der Übersichtlichkeit wegen NICHT der üblichen Kontenform!)

      2001 2002 2003 2004 2005
    Grundstücke 150 T€ 150 T€ 150 T€ 150 T€ 150 T€
    Software 160 T€ 120 T€ 80 T€ 40 T€ 0
    Kasse 40 T€ 80 T€ 120 T€ 160 T€ 200 T€
    Σ Aktiva 350 T€ 350 T€ 350 T€ 350 T€ 350 T€
    Kapital 50 T€ 50 T€ 50 T€ 50 T€ 50 T€
    Verlust 0 0 0 0 0
    Verbindlichkeiten 100+200 T€ 300 T€ 300 T€ 300 T€ 300 T€
    Σ Passiva 350 T€ 350 T€ 350 T€ 350 T€ 350 T€



Fri, 19-May-2006

Themen

Übungsblatt 5 / Großübung 1:   Einordnung von Geschäftsvorfällen, Buchungssätze

Ergebnisse

Buchungssätze:
  1. Kasse an Fremdkapital 200
  2. Aufwendungen an Kasse 50
  3. Lizenzen an Kasse 20
  4. Fuhrpark an Kasse 200
    Abschreibungen an Fuhrpark 40
  5. Kasse an Umsatzerlöse 150
    Materialaufwand an Waren 100
  6. Waren an Kasse 120
    Waren an außordentliche Erträge 40
  7. Zinsaufwand an Kasse 20
  8. Kasse an Lieferungen & Leistungen 100
  9. Löhne an Kasse 50
  10. Patent an F&E-Aufwendungen 10
  11. Aktien an Kasse 20
    Aufwendungen an Aktien 5
  12. Garantieaufwand an Garantierückstellungen 15

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Letzte Änderung:   Wed, 24-May-2006 :: 11:54

©2002-17, Woody/mC